Story



Die Geschichte spielt im Jahre 1805, dem Jahr der Schlacht von Loiben, vor den Toren von Stein.

Die französische Vorhut hat bereits Stellung auf einem Feld nahe Dürnstein bezogen. Phillipe, ein Soldat der Napoleonischen Truppen, flieht im Morgengrauen heimlich aus seinem Lager. Die Stadt Krems ist nicht mehr weit und er muss die Bewohner, aber vor allem Mina, seine Geliebte, vor dem geplanten Überfall warnen. Als Phillipe bei seiner Flucht an eine Schänke kommt, erhofft er sich von der Wirtin und ihrem Gesellen Franzl Hilfe. Doch bevor den beiden der Ernst der Lage bewusst wird, entdecken französische Soldaten den Déserteur Phillipe.

Dem Gesellen gelingt es, sich davonzustehlen. Vollkommen erschöpft, trifft er in den Weinbergen bei Krems auf die zwölfjährige Marie, die sich sofort aufmacht Phillipe‘s Nachricht Nana, der guten alten Seele der Stadt, zu übermitteln. Die Alarmglocken werden geschlagen, die Nachricht verbreitet sich rasch und die Stadtbewohner versammeln sich um die Lage zu besprechen. Doch ist es bereits zu spät? Als Phillipe, der sich aus seiner Misslage doch noch befreien konnte, am Abend die Stadt erreicht, findet er sie bereits geplündert vor. Phillipe macht sich auf, Mina zu suchen, denn tot glauben will er sie nicht ...

SYNOPSIS

Ein schicksalhafter Herbsttag des Jahres 1805. Die Morgennebel hängen schwer über dem weitläufigen Feld bei Dürnstein. Das Hauptmannszelt und einige kleinere Zelte scheinen noch unbelebt  und im Tiefschlaf versunken zu sein. Die Feuerstellen dampfen nur noch und glühen in der Dunkelheit des Morgengrauens kurz auf. Eine Gestalt schleicht an dem Hauptzelt vorbei. Es ist Phillipe, ein Soldat der Napoleonischen Truppen, der sein Lager vorzeitig verlässt, um Mina, seine Geliebte und die anderen Bewohner der Stadt Krems vor dem geplanten Überfall zu warnen.

Er flieht durch die verschlafene Landschaft der Wachau. Über der Donau kommt Phillipe endlich zu einer Schänke, wo er sich Hilfe erhofft. Doch in dem Moment als der anfänglich ungläubigen Wirtin und ihrem Gesellen Franzl der Ernst der Lage bewusst wird, entdecken zwei französische Soldaten den Déserteur Phillipe.

Es ist bereits Mittag und die Kinder genießen den warmen Herbsttag in den Weinbergen bei Krems. Marie, ein zwölfjähriges Mädchen, flicht über der Stadt einen Kranz. Eine harmonische Leichtigkeit erfüllt die Szenerie, bis ein alter und gehetzter Mann sie überrascht. Es ist der Wirtshaus-Geselle, der erschöpft Phillipe’s Nachricht in die Stadt zu bringen versucht.

Marie läuft in die Stadt hinein, vorbei am Alltagsgeschehen, direkt zu einer Kirche, wo sie auf Nana, die gute alte Seele der Stadt trifft.Die Alarmglocken werden geschlagen, die Nachricht verbreitet sich rasch und die Stadtbewohner versammeln sich um die Lage zu besprechen. Doch ist es bereits zu spät?

Als Phillipe, der sich durch Hilfe der anwesenden Augenzeugen aus seiner Misslage befreien konnte, am Abend die Stadt erreicht, findet er sie bereits geplündert vor. Phillipe macht sich auf, Mina zu suchen, denn tot glauben will er sie trotzdem nicht …

von Tomáš Mikeska